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Channel: rro.ch: Walliser Nachrichten
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Visp: "Die Zersiedlungsinitiative ist überflüssig und unnütz"

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Die Zersiedlungsinitiative ist schädlich und unnütz. Das die Meinung des Hauseigentümerverbands Oberwallis und bürgerlicher Parteien im Oberwallis. Sie lehnen die Initiative ab.

Am 10. Februar kommt die Zersiedlungsinitiative zur Abstimmung. Ein Komitee aus Vertretern der CVPO, CSPO und SVPO sowie des Hauseigentümerverbands Oberwallis legte am Montag in Visp die Gründe für eine Ablehnung der Initiative dar.Die Gemeinden und Kantone sind zurzeit damit beschäftigt, aufgrund des am 1. Mai 2014 in Kraft getretenen Raumplanungsgesetzes überdimensionierte Bauzonen zurückzuzonen. So müssen die Gemeinden demnächst jene Bauzonen zurückzonen, die nicht dem Bedarf für die nächsten 15 Jahre entsprechen. Auch die Gemeinde Naters muss eventuell bis zu 94 Hektaren zurückzonen. Für Nationalrat und Gemeindepräsident Franz Ruppen ist die Zersiedlungsinitiative deshalb "völlig unnötig und sogar schädlich". Diese wolle die Bauzonenflächen auf ewige Zeiten einfrieren. Jegliche zukünftige Entwicklung werde verhindert.Weiter wolle die Initiative noch strengere Vorschriften für das Bauen ausserhalb der Bauzonen einführen. Die bürgerlichen Parteien und der Hauseigentümerverband Oberwallis sind überzeugt, dass dieser Bereich durch das Raumplanungsgesetz auf Bundesebene bereits heute sehr restriktiv geregelt sei. Die Zersiedlungsinitiative würde diese Bestimmungen noch weiter verschärfen. Für Nationalrat Philipp Matthias Bregy ist deshalb klar: "Diese radikale Initiative geht in eine völlig falsche Richtung und stellt einen weiteren zentralistischen Eingriff in die Raumplanung der Kantone und Gemeinden dar."Wie das Komitee am Montag vor den Medien weiter festhielt, würde das Bauzonenmoratorium der Initiative auch die Wirtschaft treffen. Industrie- und Gewerbebetriebe könnten unter Umständen nicht mehr an ihrem angestammten Standort erweitert werden, weil kein neues Bauland eingezont werden dürfte. "Auch die Landwirtschaft und der Tourismus würden durch die Initiative massiv eingeschränkt", erklärte Nationalrat Thomas Egger. Die Initiative wolle aber auch in der Landwirtschaftszone bodenunabhängige Produktionsformen verbieten. Gewächshäuser wie sie im Unterwallis weit verbreitet seien, würden dann nicht mehr zulässig sein. Auch eine Fischzucht oder eine Geflügelmast wären in der Landwirtschaftszone nicht mehr erlaubt. Das Komitee befürchtet ausserdem, dass die Initiative eine Steigerung der Bodenpreise zur Folge hätte. "Der Kanton Wallis leidet bereits unter den Folgen der Zweitwohnungsinitiative und des revidierten Raumplanungsgesetzes. Diese neuerliche radikale Initiative muss entschieden abgelehnt werden", fasste Matthias Eggel als Präsident des Hauseigentümerverbands die Haltung des Komitees zusammen./bl

Oberwallis: Grosse Lawinengefahr in einigen Regionen

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In mehreren Regionen im Oberwallis herrscht zurzeit eine grosse Lawinengefahr. Der Grund dafür ist der viele Neuschnee, der am Wochenende gefallen ist.

Im oberen Saastal und in der Simplonregion liegt die Lawinengefahr derzeit bei Stufe drei - erheblich. In allen anderen Regionen ist die Gefährdung gross. "Das liegt vor allem am vielen Neuschnee", wie der Lawinenprognostiker Frank Techel des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung in Davos erklärte. Und damit ist am Montag noch nicht Schluss. Erst in der Nacht auf Dienstag beruhigt sich das Wetter langsam. "So sollte sich auch die Lawinensituation gegen Ende der Woche wieder entspannen."Aktuell sind aufgrund der Gefahr viele Strassen und Bahnstrecken gesperrt. Eine Übersicht finden Sie auf rro.ch unter der Rubrik Verkehr./bn

Lötschental: Die Strasse bleibt bis Dienstag gesperrt

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Die Strasse Gampel-Steg-Goppenstein-Blatten lassen die Verantwortlichen bis Dienstagmorgen geschlossen.

Im Wallis sind wegen Lawinengefahr viele Strassenabschnitte gesperrt. Die Strecke Gampel-Steg-Goppenstein-Blatten bleibt bis Dienstagmorgen sicher geschlossen, wie der Strassenmeister vom Lötschental Fredy Abgottspon gegenüber rro erklärte. Die Verantwortlichen informieren am frühen Dienstagmorgen wieder./sr 

Sitten: Baumfällung in der Altstadt

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Aus Sicherheitsgründen muss in Sitten an der Place de la Majorie ein alter Ahornbaum gefällt werden.

Auf der Place de la Majorie in der Altstadt von Sitten steht ein Ahornbaum mit tiefreichenden Verfaulungserscheinungen an Stamm und Hauptästen sowie einer grösstenteils abgestorbenen Baumkrone.Gemäss Mitteilung des Kantons liess man über mehrere Jahre nichts unversucht, um diesen Baum zu erhalten. Dessen Krone wurde regelmässig gelichtet und Massnahmen zu dessen Stützung und Stärkung ergriffen. Doch dennoch hat sich der Zustand des Baums verschlechtert. Eine Tomographie des Bauminnern weist nun auf die akute Gefahr hin, dass die Hauptäste des Baumes abbrechen können. Der Baum wird deshalb im Interesse der Sicherheit von Passanten und Anwohnern gefällt./wh

Badminton: Weiterer Schritt in Richtung NLB für Olympica-Brig

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Nach dem Sieg in Genf führt der Badmintonclub Olympica-Brig die Tabelle der 1. Liga souverän mit sechs Punkten Vorsprung an.

Nach der Winterpause begann am Freitag die Rückrunde für die erste Mannschaft des Badmintonclubs Olympica-Brig. In Genf beim Badmintonclub B.A.D. wollte man die nächsten zwei Punkte in Richtung NLB machen. Aber es wurden sogar drei.Obwohl man zu Anfang das Damendoppels knapp in drei Sätzen verlor, gewann die Mannschaft mit Yoann Freysinger, Kai Waldenberger, Janno Millius, Laura Blumenthal und Michelle Fux die anderen Spiele grösstenteils souverän und konnte sich über einen 6:1-Sieg freuen. Da die unmittelbaren Konkurrenten um den Aufstieg alle Nerven zeigten, hat der BC Olymica-Brig nun sechs Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten, und kann sich schon langsam mental auf die Aufstiegsspiele vorbereiten.Auch die dritte und vierte Mannschaft des BC Olympica-Brig waren im Einsatz. Beide Teams gewannen am Freitagabend mit 4:3.  Das nächste Spiel der ersten Mannschaft findet am 25. Januar zu Hause gegen den BC Genf statt. Diese Woche ist die zweite Mannschaft im Einsatz. Sie spielt am Mittwochabend gegen den BC Sitten 3.Am Wochenende findet dann das nächste Highlight für den BC Olympica-Brig statt. Der Verein richtet das Qualifikationsturnier für die Schweizermeisterschaften der Elite aus. Für den BC Olympica-Brig nehmen Laura Blumenthal, Michelle Fux, Salome Näpfli, Janno Millius, Loris Pfammatter und Yoann Freysinger teil. Dies mit dem Ziel, sich für das Finalturnier der besten 16 Spieler Anfang Februar in Morges zu qualifizieren./en

Naters: Das Gewerbe auf dem Tisch

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Am Donnerstag bittet das Gewerbe zu Tisch. Und dies mit der zehnten Ausgabe der Oberwalliser Tischmesse im Zentrum Missione in Naters. Der Anlass ist nachmittags öffentlich.

Bereits zum zehnten Mal lädt das Oberwalliser Gewerbe am Donnerstag zum Besuch an die Tischmesse ein. Austragungsort ist wiederum das Zentrum Missione in Naters. Auch die Bevölkerung kann teilnehmen. "Nach dem geschlossenen Teil am Vormittag öffnen wir am Nachmittag die Türen wieder für jedermann", sagt der Verantwortliche und Koordinator der Oberwalliser Tischmesse, Paul Arnold, im rro-Interview.Als Ehrengast präsentiert sich dieses Jahr die Stadtgemeinde Brig-Glis. Überdies sind noch zwei Ausstellungsplätze, oder in diesem Fall, Tische zu haben. "Er kann für einen Gewerbetreibenden nicht nur als Netzwerk dienen. Es ist auch eine spannende Herausforderung, sein Geschäft auf die Grösse einer Tischfläche zu kondensieren", so Arnold./zy

Montana: Lawinenabgang endet glimpflich

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Am Montag riss in Montana eine Lawine ausserhalb der markierten Pisten zwei Skifahrer mit sich. Die beiden konnten sich selbst aus den Schneemassen befreien und blieben unverletzt.

Am Montagmittag riss in Montana eine Lawine zwei Skifahrer ausserhalb der markierten Pisten mit sich. Gemäss Kantonspolizei konnten sich die beiden Verschütteten selber aus den Schneemassen befreien. Eine Person wurde zur Kontrolle ins Spital Sitten geflogen. Sie blieb wie die andere Person unverletzt. Im Zusammenhang mit diesem Unfall erinnert die Kantonspolizei daran, dass Skifahrer die Markierung der Skipisten respektieren sollen. Bewegen sich Tourenskifahrer ausserhalb der Pisten, ist es wichtig, über die aktuelle Lawinensituation informiert zu sein. Tourenskifahrer sollten sich von einem Bergführer begleiten lassen. Und ein Lawinenverschüttetensuchgerät, eine Schaufel sowie eine Sonde gehören zur Ausrüstung eines jeden Tourenskifahrers./wh 

Wallis: Wieso neue Wohnungen bauen, wenn so viele leer stehen?

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Boom im Mietwohnungsbau und immer mehr leerstehende Wohnungen. Die Zersiedelungsinitiative will dem Trend entgegenhalten.

Wer derzeit in den grossen Oberwalliser Talgemeinden eine Mietwohnung sucht, hat die Qual der Wahl. Alleine schon auf den Homepages der Gemeinden Brig-Glis, Naters und Visp werden Suchende fündig. Und auch auf den gängigen Immobilienportalen können sich Interessierte durch die Angebote klicken. Baumboom trotz leerstehender Wohnungen - ein Trend, der in der ganzen Schweiz beobachtbar ist. Gemäss dem Bundesamt für Statistik standen letzten Sommer landesweit über 70'000 Wohnungen leer. Im Wallis waren es zur besagten Zeit fast 6000. Die Leerwohnungsziffer beträgt im Wallis 2,8 Prozent. Der nationale Schnitt liegt bei 1,6 Prozent. An Leerwohnungen mangelt es also scheinbar nicht. Nur stehen diese augenscheinlich am falschen Ort. Die Initianten der Zersiedlungsinitiative wollen genau dies vermeiden. Sprich: Künftig soll Schluss mit Überbauungen auf Grünflächen sein. Es habe genug leerstehende Wohnungen.Die Realität zeigt derzeit jedoch ein ganz anderes Bild. Gerade für Versicherungen oder auch Pensionskassen sind Überbauungen eine gerne und oft gesehene Investition. So hat die Pensionskasse der Lonza beispielsweise erst letzten Sommer 20 Millionen Franken für die Wohnüberbauung Bäret in Visp in die Hand genommen. Und nicht zuletzt in Zusammenhang mit dem grossen Rekrutierungsbedarf der Lonza werden wohl noch  weitere entsprechende Projekte folgen. Und dies sicherlich nicht nur in Visp. Auch andere Gemeinde erlebten in jüngster Vergangenheit einen Bauboom im Mietwohnungsbereich. Dies sicherlich auch vor dem Hintergrund der Umsetzung des Raumplanungsgesetzes.Am 10. Februar befindet das Schweizer Stimmvolk über die Zersiedelungsinitiative. Sie will die Ausdehnung der Bauzonen stoppen. Bundesrat und Parlament heben den Mahnfinger und empfehlen Volk und Ständen, die Initiative abzulehnen./ip

Portes du Soleil: Lawinenniedergang fordert ein Todesopfer

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Am Montag riss eine Lawine im Gebiet Crosets in der Region Portes du Soleil zwei Pisten-Patrouilleure mit. Ein Mann kam dabei ums Leben.

Mit Schneesprengungen wollten zwei Pisten-Patrouilleure am Montag das Gebiet Crosets in der Region Portes du Soleil sichern, als sich eine Lawine löste. Einer der beiden Männer, ein 24-jähriger Unterwalliser, verlor dabei sein Leben. Der andere Patrouilleur konnte sich aus den Schneemassen befreien, wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei heisst. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet./sr 

Wallis: Weiterhin prekäre Lage

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Aufgrund der grossen Lawinenwarnstufe bleibt die Lage im Kanton Wallis angespannt. Am Montag haben Lawinen ein Todesopfer und einen Verletzten gefordert.

Am Montag haben Rettungskräfte ein Todesopfer und ein Verletzter zu bekunden. Die Lawinengefahr entspannte sich kaum und bedroht weiterhin Verkehrswege. Für Dienstag erwartete das Lawineninstitut mit dem Ende der Schneefälle eine ganz leichte Entspannung. Bei der Schneesituation am Montag herrschte eine Art Daueralarm in den Bergen. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos warnte mit der selten herausgegebenen höchsten Stufe 5 "sehr gross" vor Lawinen. Betroffen waren östliche Gebiete des Berner Oberlandes, die Innerschweiz, das Glarnerland und grosse Teile Graubündens. Zudem wehte in den Bergen zeitweise ein starker Wind. Im Wallis herrscht Alarmstufe 4 "gross". Im Gebiet Crosets bei Morgins wurde ein 24-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Unterwallis von einer Lawine erfasst und tödlich verletzt. Er und ein weiterer Pisten-Patrouilleur wollten das Skigebiet mit Schneesprengungen sichern, als sich gegen Mittag eine grosse Lawine löste, die sich laut Polizei über 275 Meter ausdehnte und 156 Meter breit war. Während sich einer der Patrouilleure selber aus den Schneemassen befreien konnte, wurde der andere Verschüttete unter einer 1,4 Meter tiefen Schneedecke geortet. Er konnte nur noch tot geborgen werden.In Montana riss eine Lawine am Montag zwei Skifahrer ausserhalb der markierten Pisten mit. Die Verschütteten konnten sich selber aus den Schneemassen befreien und blieben unverletzt.Für Dienstag rechnet das Institut für Lawinenforschung dank dem Abflauen der Niederschläge mit einer geringfügigen Entspannung der Situation. Die Lawinengefahr bleibt aber auf der zweithöchsten Gefahrenstufe und gilt für praktisch den ganzen Alpenraum. Vorerst seien aber weiterhin verbreitet einzelne sehr grosse bis extrem grosse spontane Lawinen möglich. Gemäss dem Institut waren seit Samstagabend oberhalb von rund 1500 Metern am nördlichen Alpenkamm, in Teilen des Wallis, in Nordbünden und im Unterengadin verbreitet 60 bis 100 Zentimeter Schnee gefallen, lokal auch noch mehr./sda/sr

Oberwallis: Unabschätzbare Folgen für den Kanton

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Am 10. Februar stimmt das Schweizer Volk über die Zersiedelungsinitiative ab. Nun werden im Oberwallis zahlreiche Kampagnen gestartet.

Im Jahr 2013 stimmte die Schweizer Bevölkerung einer Änderung des Raumplanungsgesetzes zu. Bis Ende April müssen die Kantone ihren Richtplan und die Gemeinden ihren Zonennutzungsplan anpassen. Nun wurde eine nächste Initiative von den Jungen Grünen lanciert. Die Rede ist von der Zersiedelungsinitiative, über die das Schweizer Volk am 10. Februar abstimmt. Wird die Initiative angenommen, darf es in Zukunft gesamthaft nicht mehr so viele Bauzonen geben, als heute existieren. Heisst konkret: Eine neue Bauzone gibt es nur, wenn eine andere gleich grosse Fläche ausgezont wird. "In der Schweiz wird momentan in der Grösse von etwa 2700 Fussballfeldern pro Jahr gebaut. Deshalb ist die Intitiative nötig", begründet Kevin Morisod, Co-Präsident der Initiative und Co-Präsident der Grünen Schweiz, das Begehren. Käme hinzu, dass ausserhalb von Bauzonen nur in äusserst seltenen Fällen gebaut werden dürfte. Zu denen zählen meistens Gebäude des öffentlichen Interesses, wie Bergbahnen oder Wasserreservoirs. In der Verfassung steht geschrieben, dass sich Siedelungen nachhaltig entwickeln sollen. "Ein Betrieb ausserhalb der Bauzone kann sich bei einer Annahme nur geringfügig erweitern", erklärte Philipp Matthias Bregy Nationalrat-CVP. Anders sieht das Kevin Morisod. "Es sind momentan genug Bauzonen für die Zukunft vorhanden." Er rät mit den bestehenden zu arbeiten. Weiter hätte eine Annahme der Initiative auch Auswirkungen auf die Mietpreise. "Wenn das Angebot beschränkt wird, steigen automatisch die Preise", sagte Franz Ruppen, SVP-Nationalrat.Fraglich bleibt die Umsetzung der Initiative. Dort könnte es zu überkantonalen Überschneidungen kommen. Das heisst, dass in einem Kanton gebaut wird und einem anderen Kanton eine genau gleich grosse Fläche wieder ausgezont wird. Wie diese Umsetzung durchgeführt werden soll, ist noch unklar. Klar ist aber bereits heute, dass sich dieser Prozess schwierig und kompliziert gestalten könnte. Bereits alt Bundesrätin Doris Leuthard erklärte in der Vergangenheit, dass mit der Initiative erneut Druck aufgebaut werde. Das Raumplanungsgesetz biete schon heute genügende Grundlagen für Verdichtung und kurze Verkehrswege. Ein Stopp sei schlicht und ergreifend zu starr./bl

Wallis: Strasse Täsch-Zermatt ab Mitternacht wieder offen - andere noch zu

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Der viele Neuschnee und der anschliessende Regen hielt am Montag das Wallis auf Trab. Streckenabschnitte mussten geschlossen werden. Einige gehen nun auf, andere bleiben zu.

Nach den grossen Niederschlagsmengen mussten am Montag aufgrund von Lawinengefahr einige Strecken sicherheitshalber geschlossen werden. Anders als die Strasse zwischen Täsch und Zermatt, die um Mitternacht wieder aufgeht, bleiben andere Abschnitte geschlossen. Betroffen sind: Grengiols-Viertel, Grengiols-Zenhäusern, Binn-Fäld, Blitzingen-Oberwald, Gampel-Steg-Goppenstein-Blatten, Embd-Derfji, Guttet-Erschmatt Abschnitt Feschelwald sowie die Zugverbindung Niederwald-Oberwald. Ebenfalls den Betrieb eingestellt haben der Autoverlad Furka und der Autoverlad Lötschberg. Bei Letzterem ist ein Notverlad Brig-Kandersteg auf Anfrage möglich.Die aktuelle Lage auf Strassen und Schienen finden Sie auch auf rro.ch unter der Rubrik Verkehr./sr 

Baltschieder: 5000 Franken für den Verein SOS Kolumbien

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"Helft uns, damit wir helfen können." So lautete das diesjährige Motto des Vereins SOS Kolumbien. Die Sternsinger aus Baltschieder sind dieser Bitte nachgekommen.

Die Sternsinger aus Baltschieder haben in diesem Jahr Spenden für den Verein SOS Kolumbien gesammelt. Der Auftritt der jeweiligen Gruppen hat die Bevölkerung denn auch bewogen, sehr grosszügig zu spenden. Sie haben Worte in Taten umgesetzt und insgesamt 5000 Franken zusammenbekommen. Der Verein SOS Kolumbien verspricht, jeden gesammelten Franken ohne Abzug von Verwaltungskosten in laufende Projekte zu investieren. Er wurde 2006 mit Sitz in Baltschieder gegründet, mit dem Zweck, Menschen in den Elendsvierteln von Kolumbien zu helfen./bn

Aletsch Arena: Freie Fahrt für Kinder

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Am Sonntag fahren Kinder am FIS World Snow Day kostenlos auf den Pisten der Aletsch Arena. Erwachsene und Jugendliche profitieren von reduzierten Tagesskipasspreisen.

Am Sonntag feiert die Aletsch Arena den weltweiten Schneetag. Der World Snow Day, lanciert vom internationalen Skiverband FIS, richtet sich an alle, die bereits Schneesportaktivitäten für sich entdeckt haben oder dies gerne tun würden. Ein weiteres Ziel dieses Tages ist es, Neulingen auf diesem Gebiet den Schnee näherzubringen und einen Mehrwert für jene zu schaffen, die bereits Schneesportarten betreiben. Gemäss Mitteilung offerieren die Aletsch Bahnen allen Kindern bis 16 Jahre den Tagesskipass kostenlos. Erwachsene und Jugendliche profitieren von einem ermässigten Tagesskipass./wh

Goms/Lötschental: Strassen und Autoverladestationen öffnen wieder

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Die Bahnstrecke zwischen Niederwald und Oberwald ist seit 12 Uhr wieder befahrbar. Auch das Lötschental ist wieder zugänglich und der BLS-Autoverlad Lötschberg ist in Betrieb.

Aufgrund der grossen Lawinengefahr war die Strasse zwischen Blitzingen und Oberwald am Dienstagmorgen noch gesperrt. Nun wurde sie um 11 Uhr wieder geöffnet. Die Matterhorn Gotthard Bahn nahm ihren Betrieb zwischen Niederwald und Oberwald ab 12 Uhr wieder auf. Der erste Zug ab Oberwald fuhr um 12.12 Uhr und ab Visp 11.08 Uhr. Der Autoverlad Furka bleibt jedoch weiterhin geschlossen.Die Strasse von Gampel nach Goppenstein wurde um 12 Uhr geöffnet. Somit nahm auch der BLS-Autoverlad Lötschberg seinen Betrieb wieder auf. Der erste Autozug ab Goppenstein fuhr um 12.30 Uhr, der erste ab Kandersteg um 12.10 Uhr.Die Strecke zwischen Goppenstein und Blatten wurde ebenfalls ab 12.30 Uhr wieder geöffnet. Eine Übersicht zur momentanen Situation auf Strassen und Schienen finden Sie auf rro.ch unter der Rubrik Verkehr./bn

Brig-Glis: Ein Spielplatz auf vier Rädern

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Am Mittwoch und am 23. Januar hält ein mobiler Spielbus für Kinder von 6 bis 12 Jahren in Brig-Glis. Dies ist ein Projekt von Studentinnen der Hes-so Valais/Wallis.

Kartenspiele. Brettspiele. Schlitteln. Märchen lesen. Dies und vieles mehr bietet am Mittwoch und am 23. Januar der sogenannte mobile Spielbus auf dem Spielplatz der Mediathek in Brig-Glis. "Wir bringen den Spielplatz mit dem Bus zu den Kindern", erklärt Claudine Ambord. Zusammen mit Michelle Eyholzer und Kataryna Kurasinska bildet sie die Projektgruppe rund um den mobilen Spielbus. Alle drei sind Studentinnen der Hes-so Valais/Wallis im Bereich Sozialarbeit und Sozialpädagogik. "Wir wollen Kindern ein Spiel- und Animationsprogramm anbieten und so einen ganzen Nachmittag viel Freude bereiten."Das Angebot ist kostenlos und alle Kinder sind herzlich dazu eingeladen. Längerfristig erhoffen sich die Studentinnen, dass das Projekt weitergezogen werden kann und der mobile Spielbus in Zukunft Fahrt aufnehmen kann./ik 

Schweiz: Schneefälle der vergangenen Tage nicht rekordverdächtig

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Die Schneefälle in den vergangenen Tagen sind trotz den teilweise beeindruckenden Bildern und der grossen Lawinengefahr nicht rekordverdächtig.

Vom Samstagabend bis Dienstagmorgen sind am nördlichen Alpenkamm vom Wildhorn bis nach Liechtenstein, im Goms, in Nordbünden und im Engadin auf einer Höhe von 1500 Metern 80 bis 120 Zentimeter Schnee gefallen. Vom Goms über die Urner bis in die Glarner Alpen waren es sogar 160 Zentimeter. In den zentralen und östlichen Voralpen, in Mittelbünden, gebietsweise auch im südlichen Wallis wurden 50 bis 80 Zentimeter Schnee gemessen. In den übrigen Gebieten waren es 50 Zentimeter oder weniger.Dennoch sind die obgenannten Schneemengen nicht rekordverdächtig. Sie gehören nicht zu den zehn intensivsten 3-Tages-Ereignissen, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie Meteo Schweiz am Dienstag mitteilte./sda/wh

Oberwallis: rro hält sich an die Vorsätze fürs Jahr 2019

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Das Jahr 2019 ist bereits einen halben Monat alt. Höchste Zeit zu kontrollieren, wie es mit den Neujahrsvorsätzen aussieht. rro ist im Fahrplan und hält sich sportlich fit.

Es handelt sich nicht um eine Challenge. Sondern, es ist sozusagen ein Versprechen ans aktuelle Jahr. Einige rro-Moderatoren haben sich zum Ziel gesetzt, sich im neuen Jahr mehr zu bewegen. Gesagt, getan. Und zwar pünktlich am Dienstag, exakt Mitte Januar.Moderator Sebastian Voide ist deshalb am Dienstag in Susten unterwegs. Im Fitnessstudio Sams Gym. "Ich bin überwältigt von der Auswahl an Geräten. Es kommt mir hier alles ein wenig spanisch vor. Perfekt, dass Inhaber Samuel Millius mir hier als Coach zur Seite steht", berichtet Voide. Das Studio in Susten ist sehr vielfältig. Ausdauer-, Kraft-, Functionaltraining und noch vieles mehr steht den Sportbegeisterten zu Verfügung. So präsentierte Millius ein aussergewöhnliches und im Oberwallis einzigartiges Gerät: Das Ski-Erg. "Das Gerät imitiert das Langlaufen und beansprucht enorm viele Muskeln", erklärt Millius. Zudem kam Voide in den Genuss von zahlreichen Tipps für zu Hause.Karin Imhof hat sich indes für ein Probetraining im Fitness Palace in Brig-Glis entschieden. Dort nahm sie der Teamleiter Hans-Peter Brunner in Empfang. "Im Januar sehen wir viele neue Gesichter. Menschen, die sich zum Vorsatz nehmen, mehr Sport zu treiben. Unser Ziel ist es, diesen Leuten so viel Spass wie möglich am Fitnessmachen zu übermitteln. Sodass sie nicht nur im Januar, sondern das ganze Jahr weitertrainieren", erklärt Brunner. Spass am Training hatte auch Karin Imhof. "Es fühlt sich gut an, etwas für seinen Körper zu tun und gegen die Pralinen von der Weihnachtszeit anzukämpfen", lächelt sie und konzentriert sich wieder auf den Crosstrainer./ik 

Wallis: E-Patient auf dem Vormarsch

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Das elektronische Patientendossier soll bis 2020 eingeführt sein. Die Arbeiten dazu sind auch im Wallis im Gang.

Das elektronische Patientendossier: Eine Sammlung an persönlichen Dokumenten mit Informationen rund um die Gesundheit. Das Dossier soll bis 2020 kommen. Dann müssen alle Spitäler, Psychiatrie- und Rehakliniken in der Schweiz digital vernetzt sein. Pflegeheime und Geburtshäuser haben zwei Jahre länger Zeit. Die Arbeiten dazu sind in den vergangenen Monaten in vielen Kantonen sehr intensiv verlaufen. Auch im Wallis. "Wir sind auf Kurs und machen letzte Abklärungen", erklärt Esther Waeber-Kalbermatten, Staatsratspräsidentin und Vorsteherin des Departements Gesundheit, Soziales und Kultur, am Dienstag gegenüber rro. Über eine sichere Internetverbindung sind Informationen wie Analysen und Testergebnisse jederzeit abrufbar. Die Vorteile zeigen sich rasch: Keine zerstreute Dossierkultur - Vermeidung von doppelten Behandlungen, die Qualitätssteigerung der medizinischen Behandlung - sofortige Einsicht bei Notfall und die Erhöhung der Patientensicherheit. Heisst: Der Patient entscheidet selber, wer welche Dokumente wann einsehen darf. Die zunehmende Digitalisierung birgt aber nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Bezüglich Sicherheit müsse sich aber der Inhaber keine Sorgen machen, sagt Esther Waeber-Kalbermatten. "Das Angebot des elektronischen Patientendossiers ist vom Bund ein vorgeschriebenes Gesetz. Daher ist einleuchtend, dass der Bund die Verbindung prüfen und zertifizieren sowie für Sicherheit sorgen muss." Auch der Datenschutz sei gegeben. Die technische Umsetzung des elektronischen Patientendossiers ist weltweit einmalig. "Das ganze System, auf welchem das aufgebaut ist, erfordert von Spitälern, Alterswohnungen und anderen Einrichtungen auch modernste Informationstechnologie" sagt Waeber-Kalbermatten. Altersheime, wie beispielsweise jenes in Ried-Brig, hat bereits Erfahrungen in der Handhabung des elektronischen Pflegedossiers. Darin rapportieren Pflegende die Behandlung, die Medikation oder auch die verrichtete Arbeit. Altersheimdirektor Urban Eyer sieht in der bereits angesammelten Erfahrung Vorteile: "Die Digitalisierung macht auch vor dem Sozialbereich keinen Halt. Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass Daten an einem Zugangsort einfacher zu organisieren sind." Ein möglicher Nachteil könnte in der kompletten Dossiereinsicht der Patienten bestehen. Wenn dieser die Gelegenheit bekommt, auch theoretische Sachverhalte und Diagnosen in seinem Ordner zu lesen, kann dies zu Unverständlichkeit und Unsicherheit führen. Ängste könnten ausgelöst werden, weil der Arzt nicht mehr als Absicherungsscharnier zwischen Wahrheit und Gedanken des Patienten fungiert./sr

Fussball: Niederlage für Sitten im ersten Trainingsspiel

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Der FC Sitten verliert das Vorbereitungsspiel in der Türkei gegen Erzgebirge Aue mit 1:2.

Der erste Gegner der Sittener im Jahr 2019 belegt aktuell den 12. Rang in der 2. Bundesliga. Vor zwei Jahren standen sich Erzgebirge Aue und der FC Sitten bereits einmal in einem Vorbereitungsspiel gegenüber. In La Manga in Spanien trennten sich die beiden Teams damals in einem 45-minütigen Spiel mit einem torlosen Unentschieden.Nach einer torlosen ersten Halbzeit gingen die Schweizer kurz nach Wiederanpfiff durch ein Kopfballtor von Moussa Djitte in Führung. Doch Mario Kvesic und Luke Hemmerich brachten den FC Erzgebirge in der Folgezeit auf die Siegerstraße. Kvesic glich in der 74. Minute zunächst aus; Hemmerich sorgte in der 84. Minute nach Vorarbeit von Florian Krüger für den 2:1-Endstand.Trainer Murat Yakin gab in diesem Spiel vielen Akteuren Spielpraxis. So kamen in der zweiten Hälfte elf neue Spieler zum Einsatz. Der Oberwalliser Noah Berchtold stand während der zweiten Halbzeit für die Sittener im Tor. Nach diesem ersten Test wird es drei weitere Begegnungen in der Türkei geben: Gegen Dinamo Bukarest, Bohemians Prag und Ferencvàros Budapest./en
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